Frederike mit Körpertamboura


Ansatz

In der Musiktherapie geht es darum, Kinder über Musik in ihrer Entwicklung zu fördern.

Als "Sprache von Seele zu Seele", wie Ludwig van Beethoven sie bezeichnet, ist Musik bestens geeignet, auch jene Kinder anzusprechen, die über das Wort nicht so einfach zu erreichen sind.

In der Musiktherapie stellt sich die Therapeutin ganz auf die Möglichkeiten und Bedürfnisse Ihres Kindes ein. Es  findet einen großen Schatz an musikalischem Repertoire vor.

Neben der eigenen Stimme stehen eine Auswahl spezieller Schlag-, Saiten- und Blasinstrumente zur Verfügung, die ohne Vorkenntnisse gespielt werden können. Große Spielflächen und Griffhilfen erleichtern das Spiel.

Die Therapeutin greift die musikalischen Angebote Ihres Kindes mit der Stimme, dem Klavier oder anderen Instrumenten improvisatorisch auf, um in eine Begegnung zu kommen. Die so entstandene Musik bildet den Ausgangspunkt für unsere Arbeit an der Entwicklung weiterer Potentiale.

Von Bedeutung ist nicht nur das, was gemeinhin als "musikalisch" verstanden wird. Aus einer kleinen Bewegung der Hand, aus dem Lautieren in einer immer gleichen Tonhöhe, aus einem kurzen Augenzwinkern kann ebenso Musik entstehen wie aus einem kräftig gespielten Rhythmus oder einem sicher vorgetragenen Lied.